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Isabel Vollmer
Referentin Presse und Kommunikation
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Erste Ernte- und Erzeugungsschätzung 2026: Zuckerwirtschaft wehrt sich gegen zusätzliche Belastungen
Der erwartete Rübenertrag liegt mit 71,3 Tonnen pro Hektar deutlich unter dem Vorjahresniveau. Entsprechend dürfte auch die Zuckererzeugung geringer ausfallen als im Vorjahr. Die schwierige ackerbauliche Situation trifft auf ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld. Mit Sorge blickt die Zuckerwirtschaft daher auch auf die anhaltende Diskussion über die Einführung einer Zuckersteuer in Deutschland.
Mehr erfahrenEine Zuckersteuer vernichtet Arbeitsplätze und Wertschöpfung im ländlichen Raum
„Die aktuelle Diskussion zur Zuckersteuer zeigt: diese Maßnahme ist und bleibt falsch. Sie vernichtet Arbeitsplätze und Wertschöpfung im ländlichen Raum, ist ein teures Bürokratiemonster und mindert die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen. Eine Zuckersteuer macht zudem nachweislich niemanden schlank und führt nur zu einem höheren Süßstoffkonsum."
Mehr erfahrenSchilf-Glasflügelzikade breitet sich immer weiter aus: Integrierter Ansatz gegen den SBR-Komplex ist dringender denn je
Aktuelle Monitoringdaten zeigen eine weitere Ausbreitung der Schilf-Glasflügelzikade in Regionen Bayerns, Hessens, Sachsen-Anhalts, Niedersachsens und im rheinischen Anbaugebiet. Gleichzeitig begann der Zikadenflug in diesem Jahr deutlich früher als 2025.
Mehr erfahrenZuckersteuer: Die Rechnung zahlt die Land- und Ernährungswirtschaft mit Arbeitsplatz- und Einkommensverlusten – die Koalition selbst bezahlt es mit verlorenem Wählervertrauen
Die ursprünglich diskutierte Zuckerabgabe scheint vom Tisch zu sein. Stattdessen soll nun doch eine Zuckersteuer eingeführt werden, und das sogar schon im Jahr 2027 statt 2028. Wurde bislang noch schamhaft die Prävention vorgeschoben, brechen nun alle Dämme. Jetzt soll die Zuckersteuer den Bundeshaushalt retten.
Mehr erfahrenEU-Kommission bremst mit neuen Benchmarks im Emissionshandel die Transformation zur klimaneutralen Zuckerproduktion aus
Die beschlossene Verschärfung der ETS-Benchmarkwerte für den CO2-Ausstoß von Industrieanlagen bedeuten erhebliche Mehrkosten für die Zuckerindustrie, während die Branche bereits Milliarden in die klimaneutrale Zuckerproduktion investiert. Die EU-Kommission muss ihre Berechnungsmethodik überprüfen und darf zusammen mit der Revision des Emissionshandels eine praktikable Transformation nicht behindern.
Mehr erfahrenHandelsabkommen der EU mit Thailand: Zucker darf nicht Teil des Marktzugangs werden
Im Vorfeld der nächsten Verhandlungsrunde zum EU-Thailand-Handelsabkommen fordert die Zuckerwirtschaft, dass Zucker vom Marktzugang ausgenommen wird.
Mehr erfahrenGünter Tissen kommentiert: Eine Zuckerabgabe macht nicht schlank, sondern steigert den Einsatz künstlicher Süßstoffe
Die Abgabe ist eine Scheinlösung, für deren Wirksamkeit gegen Übergewicht es keinen Beleg gibt. Stattdessen beschert sie uns mehr künstliche Süßstoffe in den Lebensmitteln.
Mehr erfahrenWeder eine Zuckersteuer noch eine Zuckerabgabe lösen das Übergewichtsproblem
Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung und Gesundheitsreform wird aktuell eine Zuckersteuer oder Zuckerabgabe debattiert. Die Zuckerverbände lehnen eine solche Maßnahme entschieden ab.
Mehr erfahrenKein Schlupfloch für Billigzucker – Entscheidung zur IPP-Aussetzung jetzt wichtig
EU-Agrarkommissar Hansen hat bereits im Januar angekündigt, einen Vorschlag zur Aussetzung der aktiven Veredlung (Inward Processing Procedure, IPP) vorzulegen. Am Donnerstag, 30. April 2026, soll im zuständigen Fachausschuss DG AGRI über den vorgelegten Entwurf abgestimmt werden. Ziel ist es, den europäischen Zuckermarkt zu entlasten und ein zentrales Schlupfloch für Billigzuckerimporte zu schließen.
Mehr erfahrenZuckerwirtschaft zieht Bilanz zur Rübenkampagne 2025/26: Der Markt bleibt massiv unter Druck, IPP-Aussetzung hilft, kann aber nur der erste Schritt sein
Die deutsche Zuckerwirtschaft zieht Bilanz zu einer herausfordernden Kampagne 2025/26, in der die Anbaufläche um fast 10 Prozent zurückgegangen ist. Dies allein zeigt: Die wirtschaftliche Lage ist so angespannt wie seit Jahrzehnten nicht. Die angekündigte befristete Aussetzung der aktiven Veredlung (IPP) begrüßt die Branche deshalb ausdrücklich. Diese muss nun schnellstens kommen und kann trotzdem nur ein erster Schritt für eine Entspannung des Marktes sein.
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