Wirtschaftliche Vereinigung Zucker e.V. (WVZ) / Verein der Zuckerindustrie e.V. (VdZ)

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Fragen und Antworten zu Zucker Drucken E-Mail

Die wichtigsten Fakten in Kürze


  • Kohlenhydrate wie Zucker sind wichtige Energielieferanten und somit lebensnotwendig, da der Körper sie als Energiequelle für seinen Stoffwechsel braucht.

  • Es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass einzelne Nährstoffe wie z. B. Zucker für die Entstehung von Übergewicht und nichtübertragbaren Krankheiten wie Diabetes mellitus Typ 2 verantwortlich sind.

  • Die Entwicklung von Übergewicht ist multikausal bedingt und insbesondere die Folge eines Ungleichgewichts von Kalorienaufnahme und Kalorienverbrauch. Natürlich trägt auch Zucker zur Kalorienaufnahme bei – ebenso wie der Verzehr anderer Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße. Letztendlich kommt es nicht nur auf die Ernährungsgewohnheiten, sondern auch auf ausreichend Bewegung und einen ausgeglichenen Lebensstil an. Die einseitige Fokussierung auf eine einzelne Ursache ist nicht zielführend.

  • Bei der Entstehung von Karies ist die Häufigkeit des Verzehrs aller (fermentierbaren) Kohlenhydrate - wie sie auch in Brot, Müsli oder Obst enthalten sind – entscheidend und nicht nur die aufgenommene Zuckermenge. Eine gute Mundhygiene mit regelmäßiger Verwendung fluoridhaltiger Zahnpasta hilft, die Kariesentstehung zu verhindern.

  • Der (Gesamt-)Zuckergehalt von Lebensmitteln und Getränken wird im Rahmen der Nährwertkennzeichnung bei vorverpackten Lebensmitteln transparent in der Nährwerttabelle angegeben. Bereits heute ist die Nährwertkennzeichnung weitgehende Praxis bei vielen Produkten und durch europäisches Recht verpflichtend geregelt. Die einzelnen bei der Herstellung verwendeten Zuckerarten sind im Zutatenverzeichnis aufgeführt.

  • Regulatorische Maßnahmen wie Steuern und Werbeverbote sind keine geeigneten Maßnahmen, um das komplexe Übergewichtsproblem zu lösen.
  • Die Bekämpfung von Übergewicht und nichtübertragbaren Erkrankungen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Lebensmittelwirtschaft nimmt ihre Verantwortung sehr ernst und engagiert sich schon seit langen, z. B. im Bereich der Verbraucherinformation und -bildung.

 


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