Wirtschaftliche Vereinigung Zucker e.V. (WVZ) / Verein der Zuckerindustrie e.V. (VdZ)

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Die Fotosynthese

Wie jede grüne Pflanze kann die Zuckerrübe die Energie des Sonnenlichts in chemische Bindungsenergie überführen. Diesen Vorgang nennt man Fotosynthese. Sie läuft im Inneren der Blattzellen ab, den so genannten Chloroplasten, die auch den grünen Farbstoff Chlorophyll enthalten. In ihnen wird die Energie des Sonnenlichtes "eingefangen" und an spezialisierte Moleküle weitergeleitet.

Mit Hilfe dieser Energie wird aus Wasser, das die Rübe über ihre Wurzeln aus dem Boden aufnimmt, und aus Kohlendioxid, das sie über die Blätter der Luft entnimmt, Zucker (Saccharose) gebildet, der aus je einem Molekül Glukose und Fruktose aufgebaut ist. Dabei wird Sauerstoff freigesetzt und an die Umgebung abgegeben. Die Saccharose wird entweder zu den Stellen der Pflanze, die gerade Energie benötigen (z.B. die Wachstumszonen), oder zu den Speicherorganen der Pflanze transportiert. Bei der Zuckerrübe ist dies der Rübenkörper. Die Zuckerrübe ist eine der wenigen Pflanzen, die in der Lage sind, Saccharose direkt zu speichern. Sie wandelt rund 7 Prozent des eingestrahlten Sonnenlichts in Zucker um - ein Spitzenwert bei Kulturpflanzen. Der im Rübenkörper gespeicherte Zucker wird bei der Zuckergewinnung lediglich extrahiert und nicht mehr verändert.