Wirtschaftliche Vereinigung Zucker e.V. (WVZ) / Verein der Zuckerindustrie e.V. (VdZ)

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Seit mehr als 200 Jahren bildet der Anbau von Zuckerrüben in Deutschland die Grundlage für die Erzeugung von Zucker. Rübenanbauer und Zuckerfabriken gewährleisten gemeinsam die Versorgung der Verbraucher mit diesem hochwertigen, nachhaltigen Lebensmittel aus der Natur. Von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung sind der Zuckerrübenanbau und die Zuckerindustrie in Deutschland darüber hinaus für den ländlichen Raum. Die Landwirte versorgen die Zuckerfabriken zuverlässig mit ihren Rüben. Auf der anderen Seite sind die Zuckerfabriken bedeutende Katalysatoren für Produktivität, Beschäftigung und Wachstum in der Region.  

In Deutschland wurden im Wirtschaftsjahr 2016/17 in 28.509 landwirtschaftlichen Betrieben Zuckerrüben angebaut, die in 20 Zuckerfabriken zu Zucker verarbeitet wurden. Bei einer Anbaufläche von 299.692 ha eine Steigerung von etwa 18 Prozent im Vergleich zu 2015/16 wurden insgesamt 22,5 Millionen Tonnen Rüben verarbeitet. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von ca. 24 Prozent. Die Zuckererzeugung 2016/17 betrug insgesamt 3,566 Millionen Tonnen – ein Anstieg von 21,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der durchschnittliche Zuckerertrag lag bei 11,9 Tonnen pro Hektar und war somit 2,9 Prozent höher als im Vorjahr. 

Im Wirtschaftsjahr 2015/16 wurden in Deutschland 2,99 Millionen Tonnen Zucker abgesetzt. 89,4 Prozent gingen hiervon an die Zucker verarbeitende Industrie und das Handwerk sowie an die chemische Industrie bzw. Fermentationsindustrie. 10,6 Prozent wurden als Haushaltszucker in Form von Raffinade, Puderzucker, Würfelzucker, Kandis und anderen Sorten vorwiegend über Discountmärkte und den Lebensmittelhandel verkauft.

 

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