Wirtschaftliche Vereinigung Zucker e.V. (WVZ) / Verein der Zuckerindustrie e.V. (VdZ)

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Sie sind hier: Start Rübe / Zucker Von der Rübe zum Zucker Die Zuckerrübe Aussaat und Wachstum
Aussaat und Wachstum Drucken E-Mail

Im März/April - sobald der Ackerboden abgetrocknet und erwärmt ist - beginnt der Landwirt mit der Aussaat der Rüben. Die Zuckerrübe liebt nährstoffreiche, tiefgründige Böden. In Abständen von 20 cm werden mit Einzelkornsägeräten etwa  5 mm große, in runden Pillen eingeschlossene Rübensamen in den Boden abgelegt. Das pillierte Saatgut ist auf die jeweilige Bodenbeschaffenheit optimal ausgerichtet.

Bei günstigen Witterungsbedingungen sprießen schon nach zwei Wochen die ersten Pflänzchen. Die Blätter wachsen zunächst schneller als der Rübenkörper. Die Pflanze bildet weit ausladende Blätter aus, mit denen sie das einfallende Sonnenlicht optimal einfangen und in der Fotosynthese voll ausnutzen kann.

Messungen haben ergeben, dass bei voll ausgewachsenen Pflanzen 99 Prozent der Sonnenstrahlen von den Blättern aufgenommen werden, d.h. nur noch 1 Prozent des Sonnenlichts erreicht den Boden. Während der Hauptwachstumszeit im Juni bis September benötigt die Zuckerrübe genügend Wasser, Nährstoffe und Sonne.

Unter guten Bedingungen entwickelt sie bis zur Ernte - in ungefähr 180 Tagen - ein Gewicht von 1.000 – 1.300 Gramm. Sie hat dann etwa ein Viertel ihres Gewichts an Zucker gespeichert.

 

Grafik: Saisonuebersicht