Wirtschaftliche Vereinigung Zucker e.V. (WVZ) / Verein der Zuckerindustrie e.V. (VdZ)

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Zuckerpolitik nach 2017 Drucken E-Mail

Europäisches Parlament und Europäischer Rat haben am 26. Juni 2013 beschlossen, die Zuckermarktordnung bis zum 30. September 2017 zu verlängern. Danach werden Quoten und Rübenmindestpreise als zentrale Elemente der gegenwärtigen Marktordnung nicht mehr zum zuckerpolitischen Instrumentarium der EU gehören. Die im Rahmen der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik getroffenen Beschlüsse traten am 1. Januar 2014 mit der Verordnung 1308/2013 in Kraft.

Ab dem 1. Oktober 2017 wird die Zuckerpolitik der Europäischen Union aus folgenden Kernelementen bestehen:

  • Außenschutz
  • Präferenzeinfuhren aus verschiedenen Ländern, darunter zollfreie Importe aus den am wenigsten entwickelten Ländern
  • Referenzschwelle für Weißzucker (tritt an die Stelle des früheren Referenzpreises)
  • Möglichkeit einer Beihilfe zur privaten Lagerhaltung
  • Abschluss von Branchenvereinbarungen zwischen Rübenanbauern und Unternehmen der Zuckerindustrie
  • Preisberichterstattung