Wirtschaftliche Vereinigung Zucker e.V. (WVZ) / Verein der Zuckerindustrie e.V. (VdZ)

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Abb_35

Effiziente Vorreinigung der Zuckerrüben

Rübenanbauer und Zuckerfabriken arbeiten gemeinsam an Verfahren, mit denen der Anteil der nach der Ernte an den Rüben haftenden Erde verringert werden kann. Durch eine permanente Verbesserung der Rodeverfahren und der speziellen Reinigungsmaßnahmen der Rüben auf dem Feld konnte der Erdanhang in den vergangenen Jahren bereits deutlich reduziert werden.

Darüber hinaus haben die Unternehmen der deutschen Zuckerindustrie durch eine finanzielle Förderung einen Anreiz für die Landwirte zur Abdeckung der bis zum Abtransport an den Feldrändern gelagerten Rüben geschaffen. Durch den Abdeckungsschutz dieser so genannten Mieten wird eine deutlich verbesserte Abtrocknung der an den Rüben anhaftenden Erde erreicht. Dies erhöht die Effizienz der Reinigung bei der Rübenverladung erheblich. Heute gelangen alle Rüben vorgereinigt in die Fabrik, was zu einer deutlichen Verringerung der Transporte geführt hat.

Im Mittel der letzten 30 Jahre konnte der Anteil an Nichtrübenmasse (Erde, Rübenköpfe u.a.) von ehemals rund 1,2 bis 1,5 t je Tonne Weißzucker auf rund 0,6 t gesenkt und damit mehr als halbiert werden. Je nach Jahr, Witterung und Region sind mit einer Tonne Zucker damit nicht wie früher 1 bis 2 t Erde, sondern nur noch rund 0,25 bis 0,5 t zu transportieren. Über die gesamte Kampagne konnten dadurch bis zu rund 300 000 Fahrzeugbewegungen eingespart werden.

Außerdem kann so der Flächenbedarf an die dafür erforderlichen Absetzbecken in den Zuckerfabriken weiter reduziert werden.