Wirtschaftliche Vereinigung Zucker e.V. (WVZ) / Verein der Zuckerindustrie e.V. (VdZ)

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Zuckerverbrauch in Deutschland seit 40 Jahren unverändert Drucken E-Mail

Bonn, 3. September 2012 – Der Pro-Kopf-Verbrauch von Zucker ist in Deutschland seit 40 Jahren nahezu unverändert. Er pendelt zwischen 33 und 34 kg pro Kopf und Jahr und hat eher leicht abnehmende Tendenz. Für Aussagen, wonach in modernen Rezepturen Fett mehr und mehr durch Zucker ersetzt wird, gibt es keinerlei haltbare statistische Belege.

Daher ist es irreführend, einen angeblich steigenden Zuckerkonsum ganz pauschal als Ursache für die zunehmende Zahl der Übergewichtigen in Deutschland verantwortlich zu machen.

Entscheidend für Übergewicht ist die Energiebilanz: Übergewichtig wird, wer über einen längeren Zeitraum mehr Kalorien aufnimmt, als er verbraucht. Die Hauptursache für Übergewicht ist eine unausgewogene Energiebilanz. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung geht seit einigen Jahren von einem gesunkenen Energieverbrauch durch verminderte körperliche Aktivität im Alltag aus. Damit ist klar: Nicht eine gestiegene Kalorienaufnahme, sondern der immer geringere Kalorienverbrauch erklärt das zunehmende Übergewicht der Bevölkerung. Bei der Verwertung der Energie unserer Nahrung werden die Kohlenhydrate – und Zucker ist ein Kohlenhydrat – zuerst genutzt (verbrannt), während Fette direkt gespeichert werden. Selbst bei sehr hoher Zufuhr nutzt der Organismus alle Kohlenhydrate – also auch Zucker – bevorzugt zur Energiegewinnung oder speichert sie in Form von Glykogen. Sie werden praktisch nicht in Körperfett umgewandelt.

Der über Jahrzehnte gleichgebliebene Zuckerverbrauch stützt ebenso wenig die ausschließlich aus Tierversuchen abgeleitete These, dass Zucker süchtig macht. Dass Zucker nicht süchtig macht, wird dagegen durch seriöse wissenschaftliche Untersuchungen, wie zum Beispiel von Prof. Benton, Swansea Universität Großbritannien, bestätigt.

 

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