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Umwelt- und Verbraucherschutz im Bereich der Rüben anbauenden Landwirtschaft
Effiziente Nutzung von Wachstumsfaktoren
Zuckerrüben werden im März/April gesät und von Mitte September bis in den November hinein geerntet. Durch die ausgedehnte Vegetationsperiode verwerten die Pflanzen die Sonneneinstrahlung noch bis in den Spätherbst. Darüber hinaus weisen Zuckerrüben eine hohe Effizienz bei der Wassernutzung auf. Sie benötigen zur Bildung von einem Kilo Trockenmasse wesentlich weniger Wasser als viele andere in Mitteleuropa angebaute Kulturpflanzen.
Abwechslung in der Fruchtfolge
Die Fruchtfolge beschreibt die zeitliche Abfolge der Kulturpflanzen auf einem Feld. Zuckerrüben werden immer im mehrjährigen Wechsel mit anderen Früchten, häufig Wintergetreide, angebaut. Damit ergänzen und bereichern sie die heute üblichen getreidereichen Fruchtfolgen. So verhindert der Anbau von Zuckerrüben in Getreidefruchtfolgen eine einseitige Selektion der Unkrautflora und wirkt dem Auftreten von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen entgegen.
Da Zuckerrüben erst im Frühjahr ausgesät werden, kann die Lücke im Bewuchs zwischen der Ernte der Getreidevorfrucht und der Aussaat der Zuckerrüben ideal für den Anbau einer Zwischenfrucht genutzt werden. Zwischenfrüchte verbessern die Bodenstruktur, fördern das Bodenleben, vermindern den Eintrag von Nährstoffen in das Grundwasser, unterdrücken die Entwicklung unerwünschter Wild- und Kulturpflanzen und ermöglichen bei Wahl resistenter Sorten eine biologische Bekämpfung von Nematoden (bodenbürtiger tierischer Schädling).
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