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Die Umsetzung ihrer nachhaltigen Wirtschaftsweise dokumentieren Rübenanbauer und Zuckerindustrie auf vielfältige Weise:
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Dokumentation
Umfassende Berichte und Veröffentlichungen aus der Gremienarbeit der Rübenanbauerverbände belegen seit über zehn Jahren die Anstrengungen der Landwirte und zeigen, dass umweltschonender Zuckerrübenanbau aktueller Stand der Technik ist.
Die Wirtschaftsverbände Zucker haben im Bewusstsein ihrer Verantwortung 1993 „Leitlinien eines umweltschonenden Zuckerrübenanbaus“ verabschiedet und darin Maßnahmen zum Schutz und Erhalt der Bodenfruchtbarkeit, zur Umsetzung einer bedarfsgerechten und umweltverträglichen Düngung sowie zur umweltverträglichen Abwehr von Krankheiten und Schädlingen formuliert.
Parallel dazu werden seit 1993 durch das Institut für Zuckerrübenforschung (IfZ, Göttingen) im zweijährigen Turnus bundesweit Umfragen und Evaluierungen durchgeführt, um den Stand der Umsetzung dieser Leitlinien zu überprüfen und auf dieser Basis Handlungsoptionen entwickeln zu können.
Die Zuckerindustrie gibt seit über zehn Jahren Umweltinformationen heraus und veröffentlicht seit 1996 Umweltberichte zur Dokumentation ihrer Anstrengungen für eine umweltschonende Zuckergewinnung in Deutschland. Sie hat darüber hinaus mit Blick auf einen konsequenten Verbraucherschutz 1996 Leitlinien für Hygienestandards der Zuckerindustrie veröffentlicht und entwickelt seit Anfang 2000 bundeseinheitlich Leitlinien für Qualitätsmanagementsysteme zur Qualitäts- und Produktsicherheit im Futtermittelbereich.
Mit Blick auf eine stringente Umsetzung der wiederholt geänderten und sehr komplexen Gesetzgebung hat die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ) im September 2000 die wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen für die Erzeugung von Zuckerrüben zusammengestellt und als „Übersicht zu landwirtschafts-, umwelt- und verbraucherschutzbezogenen Rechtsregelungen in der EU und Deutschland“ veröffentlicht. |
Verantwortung für den ländlichen Raum
Sowohl Rübenanbau als auch die Unternehmen der Zuckerindustrie weisen einen besonderen Bezug zur Region auf. Dieser beruht nicht nur auf dem Beitrag des Rübenanbaus zur Existenzsicherung der landwirtschaftlichen Betriebe, sondern auch auf der Bedeutung der Zuckerfabriken als Garanten von Arbeits- und Ausbildungsplätzen im ländlichen Raum. Die Zuckerfabriken sind darüber hinaus nicht nur ein Anbieter von Zucker, sondern erzeugen auch zuckerhaltige Futtermittel sowie weitere Erzeugnisse aus dem Prozess der Zuckergewinnung wie beispielsweise Carbonatationskalk (auch Carbokalk genannt) als wichtiges heimisches Kalkdüngemittel. Diese Produkte werden größtenteils in der Region vermarktet.
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