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Zuckerbilanz
Erzeugung und
Verbrauch
Zuckerhandel
 

Weltzuckerhandel

Die Gesamtmenge des weltweiten Handelsvolumens beträgt 2009/10 rund 58 Mio. t bzw. 36 Prozent der Zuckererzeugung. 64 Prozent des erzeugten Zuckers werden direkt in den Erzeugerländern verbraucht und berühren den Welthandel nicht. Von den Ein- und Ausfuhren werden etwa 9 Mio. t also rund ein Sechstel, über Präferenzabkommen oder vergleichbare Regelungen mit Quoten bzw. garantierten Preisen abgewickelt. Auf dem „freien Weltmarkt“ werden somit 49 Mio. t Zucker bzw. 31 Prozent der Weltzuckererzeugung gehandelt.

Überschüsse und Mangelsituationen auf dem freien Weltmarkt verursachen oftmals sehr starke Schwankungen des Weltmarktpreises. Daher gibt es in den meisten Ländern Preisregelungen für den im Inland erzeugten und verbrauchten Zucker, die sich nicht am Weltmarktpreis orientieren, sondern an den tatsächlichen wirtschaftlichen Erfordernissen in den einzelnen Ländern. 2009 erreichte der Weltzuckerpreis einen Höchststand, der seit 1981 nicht mehr erreicht wurde. Schuld an dieser drastischen Preisentwicklung sind ungünstige Witterungsbedingungen, die die Zuckerrohrernten in den wichtigsten Erzeugerländern verdarben. Verstärkt wird das globale Zuckerdefizit auf dem Weltmarkt zusätzlich durch die erhöhte Nachfrage von Ägypten, Pakistan, Mexiko und Indonesien.



Weltmarktpreise für Rohzucker
 

 

 


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